USA Reise 2016

Am 6. Oktober 2016 ging es für mich das erst mal in die USA. Gemeinsam mit meiner Freundin war die Reise von New York City via Niagarafälle und Montreal Richtung Vermont, Boston und wieder New York City geplant.

 

Die ersten Tage waren wir in einem Apartment in Brooklyn.

So konnten wir via Metro ganz New York City ohne Stau und Stress besichtigen.


Für ein Foto der Skyline von New York, inkl. Sonnenuntergang im Hintergrund, würde ich folgenden Punkt empfehlen:

Mit der Metro ist es ein leichtes zum Aussichtspunkt zu kommen.

 

Fahrt dazu zur Metro Station "High Street - Brooklyn Bridge Station"

 

Von diesem Punkt aus gingen wir auch gleich zur Brooklyn Bridge herunter und konnten so die klasischen Brooklyn Bridge Fotos machen.

 

Bei Einbruch der Dunkelheit wurde es dann eisig kalt und windete recht stark.

Trotzdem hatte es enorm viele Leute, daher würde ich schauen möglichst früh dort zu sein.

Brooklyn Bridge Aussichtspunkt:

 

Ganz in der Nähe von unserem Apartment, in Brooklyn, war ein kleiner Lebensmittelladen.

Innen vollgestopft und nur schmale Gänge, dazu die ganze Front voll mit frischen Früchten. Sicherlich 30m oder mehr war die Früchte "Fassade".

Genial und vermissen wir noch heute.

Einen Tag hatten wir für das Shopping reserviert.

Wir fuhren mit dem Bus ab dem Port Authority Bus Terminal in Manhattan ins nahegelegte the mills at jersey gardens.

 

Ein Besuch lohnt sich wirklich. 

Denn hier konnten wir wirklich sehr günstig viele verschiedene Marken Artikel zu sehr günstigen Preisen in den Outlet Stores kaufen. Wir hatten extra einen dritten Koffer dabei, so das wir auf dem Rückflug anstelle zwei gleich drei Koffer mitnehmen konnten.

 

Ich würde wieder dort hin gehen, aber das nächste mal ohne Bus oder zumindest nicht erst um 18:00Uhr zurück nach Manhattan.

Wir mussten feststellen das die Amerikaner von extra Busspuren noch nichts gehört haben und so sassen wir fast zwei Stunden im Bus Richtung Manhattan obwohl die Fahrt am Morgen nur ca. 30 Minuten dauerte.

Nach fünf Tagen ging die Reise Richtung Norden los und wir holten unseren Mietwagen ab.

 

Unser erstes Ziel waren die Finger Lakes im Nord Westen von NYC.

Die Finger Lakes haben den Namen durch die Anzahl Seen, welche wie Finger angeordnet sind.

In Ithaca hatte wir eine schöne "Keller" Unterkunft bei einer netten Familie. Das gesamte Untergeschoss wurde in eine eigene Wohnung ohne Küche umgebaut.

In einem Gespräch mit den Airbnb Host's kam unsere Heimat die Schweiz zum Zuge. Im verlauf der Reise war das Thema noch ein paar mal angesprochen worden und interessanter Weise kannten viele Amis Lausanne. 

Wieso ausgerechnet Lausanne und nicht Bern oder Zürich, ist bis heute ein Rätsel.

Vielleicht wegen deren Uni's?

Weiter ging die Reise zwischen den beiden Seen Seneca und Cayuga Richtung Geneva.

Neben dem nach unserem Genf benannten Dörfchen, war dort auch ein herrlicher Pier am See sowie viele kleine Reihenhäuser sowie teilweise bemalte Hausfassaden zu sehen. 

Danach ging es weiter Richtung Niagara Falls und zwar wortwörtlich, denn unser Apartment liegt in der gleichnamigen Stadt. Interessant ist das die Stadt Niagara Falls sowohl in den USA als auch in Kanada liegt.

Wir hatten unser Apartment im kanadischen Teil und konnten in sehr kurzer Zeit zu den Niagara Fällen fahren.

Lustig war auch als wir den Zoll überquerten, dass uns die Zollbeamtin nach der Frage der Herkunft plötzlich auf Deutsch antwortet.

Nach den Niagara Fällen führte unsere Reise oberhalb des Ontario Lake Richtung Toronto.

 

Toronto sieht nach einer unheimlich futuristischen Stadt aus und es wirkt als wäre es erst vor kurzen gebaut worden. Neben den sehr netten Kanadier, gefiel uns auch die Sauberkeit der gesamten Stadt.

 

Unser Apartment war dieses mal in einem Hochhaus und wir hatten einen direkten Blick auf den Fernsehturm von Toronto. Nachts wurde dieser, sowie weitere Gebäude in der Stadt, farbig beleuchtet.

 

In Toronto besuchten wir auch das Ripley's Aquarium of Canada, welches ich sehr empfehlen kann.

Bilder sind in der Gallery zu finden.

Nachfolgend ein Video mit direktem Blick aus dem Schlafzimmer.

Weiter ging es entlang dem Ontario See Richtung Kingston. Etwas weiter gegen das Landesinnere, hatten wir ein herziges Cottage direkt an einem See gelegen.

Nachts war es etwas kalt, aber dafür war die Aussicht auf den See mit der Spiegelung des Mondes und der Sterne alles Wert. Am Morgen früh war über dem See eine leichte Nebelschwade, welche mit der aufgehenden Sonne langsam verschwand.

Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir vielleicht mit dem hauseigenen Boot auf den See gepaddelt.

Nach Kingston ging unsere Reise weiter Richtung Ottawa, vorbei an vielen kleinen sowie auch etwas grösseren Seen. Umgeben von Moorlandschaften und Wäldern, ist es einen Stopp sicherlich Wert.

Ottawa ist eine, nach Toronto, eher flache Stadt. Es fehlten uns die Hochhäuser sowie die futuristisch anwirkende Ausstrahlung. Vieles in der Stadt ist auf die Hochschulen ausgelegt, entsprechend viele junge Leute sowie verschiedene Kulturen sind unterwegs anzutreffen.

Oft findet man auch Gebäude welche aus zwei völlig verschiedenen Generationen direkt nebeneinander stehen und so ein eher spezielles Bild ergeben.

Ottawa ist eine zweisprachige Stadt, auch wenn Englisch mehrheitlich gesprochen wird, war uns Französisch doch immer wieder gegen wertig. Ottawa hat durch den Fluss Ottawa einen wunderschönen Park mitten auf der Bezirksgrenze zwischen Ontario und Québec. Auf der im Fluss liegenden Insel Victoria Island gibt es einen Park mit viel Grünfläche, Eichhörnchen und Spazierwege.

In Ottawa hatten wir ein super Schnäppchen via Airbnb gemacht. Eine extrem stilvolle Wohnung in einer Überbauung ziemlich nahe der Innenstadt. 

Weiter ging es Richtung Montreal. 

Je näher wir Montreal kamen, desto weniger Englisch wurde gesprochen.

In Montreal selbst ist nahezu alles französisch und erinnert auch sehr an das echte Frankreich.

Die Bauweise, der Lebensstil, die Kultur, man kam sich fast wie in Frankreich vor.

 

Wir hatten unser Apartment im Point Saint-Charles Bezirk , welches aus fast endlosen Seiten- und Querstrassen bestand und ein Häuschen nach dem anderen Reihe an Reihe gebaut war. Sehr schönes und friedliches Quartier.

Sehr schön ist der Hafen mit der Notre-Dame de Montréal im Zentrum. Viele französische Restaurants, enge Gassen mit Geschäften und sehr schöne Plätze zum verweilen.

Weiter ging die Reise zurück in die USA südlich Richtung Albany im Bundesstaat Vermont. 

Entlang der Interstate 87 ging es quer durch den herbstlichen Indian Summer. Immer wieder verliessen wir die Interstate und nahmen Umwege via Waldstrecken oder nahegelegten Strassen.

 

Dadurch verlängerte sich die Fahrtzeit extrem und wir kamen erst gegen die einbrechende Dunkelheit in Williamstown an.

Williamstown liegt östlich von Albany gleich unterhalb des Green Mountain and Finger Lake National Forests, welchem wir am darauf folgenden Tag auch noch einen Besuch abstatteten.

 

In Williamstown hatten wir ein riesiges Haus mit 4 Schlafzimmern, Terrasse, Kamin und 3 Badezimmern. 

Wir nutzen nur den untersten Bereich, weil dort das grösste Badezimmer und das Schlafzimmer sowie die Küche waren.

Eigentlich schade, aber was wollten wir mit den anderen Räumen.

In Vermont sagt man, findet man den schönsten Indian Summer und da können wir voll und ganz zustimmen.

Leuchtende Farben soweit man sehen kann und mit den vielen Seen eine richtig schöne Kulisse.

 

Da Ende Oktober Halloween vor der Tür stand, fanden wir vor fast jedem Haus in den USA bereits beachtliche Dekorationen und Beleuchtungen. Nur einfach ein geschnitzter Kürbis reicht hier nicht.

Weiter ging die Reise Richtung Ostküste, nämlich nach Boston.

Eine der ältesten Städte von Amerika und gleichzeitig eine der Berühmtesten für deren Universitäten wie das MIT oder die Harvard Universität.

Etwas ausserhalb im Bezirk Somerville, hatten wir ein schönes ruhiges Apartment mit naher Verbindung zur Metro welche uns direkt ins Zentrum von Boston brachte. 

Im Zentrum von Boston gibt es einen sehr schönen Park mit einem See und vielen Grünflächen. Von dort aus sind wir Richtung Hafen und dann entlang der Promenade bis Charlestown Bridge gelaufen. Entlang des Flusses hat es einen schön ausgebauten Weg mit Grünflächen, Spielplätzen und Shopping Möglichkeiten. Einen Abstecher ins Little Italy mit seinen vielen Restaurants lohnt sich.

Nach Boston ging unsere Reise langsam zu Ende und wir fuhren zurück Richtung New York City.

Entlang der Ostküste ging es aber zuerst noch zur Cape Cod Bay, welches eine schöne Bucht mit Sandstrand, Leuchttürmen und Dünnen ist.

Das Wasser war entsprechend der Jahreszeit sehr kalt, wir hatten aber die ganze Reise über sehr viel Glück und selten unter 20°C Lufttemperatur. Ganz anders sah es zu dieser Zeit in der Schweiz aus, kalt und nass.

Als Abschluss war eine Nacht in New York City geplant.

Direkt in einem Hotel in Manhattan an der East 51th Street nahe dem Rockefeller Center.

 

Es war für mich das erste und letzte Hotel in den USA. Ich hatte so schlecht geschlafen, da es eng, laut und stickig war.

Ebenso war die eine Nacht so teuer wie vier Nächte via Airbnb, damit waren für mich zumindest Hotels in den USA gestorben.

 

Am letzten Tag schauten wir noch die Wallstreet, was übrigens gar nicht interessant war, und Lower Manhattan an.

Mit dem Taxi ging es zurück zum Airport und mit schönen Erinnerungen zurück in die Heimat.